und Menschheitsgl��ck seien noch ganz anderer und schwererer Opfer w��rdig.
Leichtm?glich k?nnte ich durch Mittheilung meiner zahlreichen Erfahrungen und nicht unwichtigen Erlebnisse in jener vielbewegten Zeit viele Leser nicht nur unterhalten, sondern noch mehr belehren und zeigen, wie Gott die Revolution im Gro?en und Kleinen richtet; ich bin auch schon mehrfach dazu aufgefordert worden,--aber ich mag nicht in den Schatten eines Verdachtes gerathen, als ob ich bei der gegenw?rtig keineswegs unberechtigten, aber immerhin ��bertriebenen und alle christliche Liebe mit F?usten schlagenden Parforcejagd auf fl��chtige, gefangene, verfolgte und mi?trauisch betrachtete Mitmenschen ins H?rnlein sto?en wolle und zudem m��?te ich ein nagelneues Buch schreiben, welches vielleicht manchem J?ger nicht sonderlich gefiele.
Nein, der Schuster bleibe bei seinem Leisten, de?halb will und kann ich auch nur Einiges, was meine Wenigkeit allein angeht, ber��hren.
Am 24. Februar 1848 noch ein ertr?glicher badischer Unterthan, weil ich den Segen kleinerer Staaten f��r die Menschheitsentwicklung nicht verkannte, wandelte mich die Nachricht der Geburt der franz?sischen Republik schnurstracks in einen Verfechter der Monarchie auf allerbreitester demokratischer Basis um; am 3. M?rz schw?rmte ich f��r ein unter 3 Herrscher getheiltes einiges Deutschland und das Einkammersystem; bis zum 15. erkannte ich den l?cherlichen Widerspruch eines unter 3 Herrscher getheilten und trotzdem einig sein sollenden Vaterlandes und w��nschte einen Barbarossa, der die Gr?nzen des Reiches scharf umreite, die Souver?nit?tstr?ume aller gro?en und kleinen F��rsten vernichte und ein scharfes Staatsdieneredict gegen dieselben erlasse. Am 18. M?rz war ich bei der ersten gro?en Offenburger Volksversammlung und nicht sowohl diese als die Wiener Nachrichten bewirkten, da? ich in der Monarchie ��berhaupt nur noch die fliegende Br��cke sah, welche zur Republik hin��berf��hrte; ein Aufenthalt in Stra?burg lie? mich vor lauter Freude ��ber die kleinen, tapfern Franz?slein ins R?thliche hin��berschillern, jedenfalls h?tte Eberhard in Barte nur dann noch ruhig sein Haupt in meinen Schoo? legen k?nnen, wenn er vorher seiner f��rstlichen Stellung entsagt und eine Pension angenommen h?tte.
"Zuerst putzen und r?uchern wir den germanischen Augiasstall t��chtig aus, dann kommen unsere Br��der, die Franzosen, wir tragen zusammen die Tricolore bis zur Weichsel, errichten die Republik Polen, donnern den Czaren hinter den Ural tief in sein zobelreiches Asien hinein auf Nimmerwiedersehen, dann einstimmiger Beschlu? der verb��ndeten Franzosen, Deutschen und Slaven: die etwa noch ��brigen regierenden H?user der pyren?ischen und italischen Halbinseln haben aufgeh?rt zu regieren!--allgemeine Einladung an John Bull, seinen kostspieligen und ziemlich ��berfl��ssigen monarchischen Flitter vollends wegzuwerfen, allgemeiner Gehorsam, lauter Freude und Friede, ein gro?es Bankett von mindestens 120 Millionen Gedecken zu Ehren des nordamerikanischen Menschenstaates, ewiges B��ndni? mit Bruder Jonathan, friedliches Entwickeln innerhalb der europ?ischen V?lkerfamilie, gro?artige Freischaarenz��ge im Interesse der Freiheit, Bildung und des Wohlstandes Aller nach andern Erdtheilen, zun?chst Zur��ckf��hrung der Kinder Israels ins gelobte Land und Wiederaufbau eines neuen Jerusalem!"
Dies war, man mag es glauben oder nicht, das Programm meiner und vieler Andern politischen Gesinnungen und Bestrebungen noch vor dem 1. April 1848.
Vom 18. M?rz an predigte und lebte ich nach dem Thema: "Mi?trauen ist des B��rgers erste Pflicht! %Aux armes, citoyens%!"--erwartete von einem Parlamente voll bed?chtiger Professoren, wortklaubender Juristen und schlangenkluger Aristokraten wenig oder nichts mehr f��r V?lkerfreiheit und die Schlag auf Schlag folgenden Ereignisse sorgten daf��r, da? mein Fieber fortdauerte.
An Warnungen und Winken wohlmeinender M?nner fehlte es nicht, die allt?gliche Erfahrung versetzte meinem Idealismus unaufh?rlich Ohrfeigen und Fu?tritte, ich glaubte zu schieben, sollte geschoben werden, entdeckte es ein bischen zu sp?t und durch diese Entdeckung an meiner Achillesferse, dem Hochmuth, tief verwundet, zog ich mich zur��ck, so weit es anging. Hecker reiste nach Konstanz, die Schilderhebung f��r die Republik war im Werke, ich griff nach Hirschf?nger und Flinte und zog zu Fu? ��ber den Schwarzwald an den Bodensee, um mit eigenen Augen und Ohren die Stimmung und Gesinnung des Volkes zu mustern.
Die Reise aus dem bet?ubenden Volksl?rm der Rheinebene ��ber den d��nn bev?lkerten und stillen Schwarzwald, durch die von ihren politischen H?uptern abgehetzte Baar und den banger Erwartung vollen Hegau that mir wohl, obgleich ein Stockblinder den Ausgang des Heckerschen Unternehmens voraussehen mu?te.
Unter allen demokratischen F��hrern, welche ich auf der Reise und in Konstanz traf, fand ich auch nicht Einen, der sich sonderlich auf das nahe Wiegenfest der Republik freute, doch mit mir glaubten Viele aufrichtig an sofortigen Uebertritt der Soldaten und an gleichzeitige Ereignisse in andern L?ndern.
In Konstanz verlebte ich unverge?liche Tage und schlo? mich dann dem allm?hlig zu Leben kommenden Freischaarenzuge an, lediglich um meine "Ehre" zu retten und noch mehr, um ein St��cklein Geschichte mit eigenen Augen werden, wachsen, bl��hen und vergehen zu sehen.
Der Freischaarenzug lud mir die traurige Rolle eines politischen Fl��chtlings auf den Hals.
Gott meinte es gut mit mir, denn ich besa? keine Anlage f��r einen eigentlichen Revolution?r, ein leicht erregbares, st��rmisches Temperament w��rde mich bei l?ngerm Verweilen im Strudel der Revolution aufgerieben, weitere politische Th?tigkeit leiblich, geistig und sittlich ruinirt haben.
Was der ebenso gelehrte als geistvolle Staudenmaier kurz vor der Revolution ��ber diese schrieb, was die gehaltreichen "historisch-politischen

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