kann.?Indessen wir die tote Moorflut teilen,?Kommt einer, kotbedeckt, vor mich und spricht:?"Wer hei?t dich vor der Zeit herniedereilen?"?"Ich komme," sprach ich, "aber bleibe nicht.?Doch wer bist du, So widrig und abscheulich?"--?"Ein Heulender, dies sagt dir dein Gesicht."--?Und ich: "Denkst du, dein Heulen sei erfreulich??Vermaledeiter Geist, fort, weg von mir!?Ich kenne dich, sei noch so wild und greulich !"?Die H?nde streckt�� er nun zum Kahn voll Gier,?Und mit Gewalt mu?t�� ihn mein Herr verjagen,?Der sprach: "Mit andern Hunden, weg von hier!"?Drauf hielt er seinen Arm um mich geschlagen?Und k��?te mich und sprach: "Erz��rnter Geist,?Begl��ckt die Mutter, welche dich getragen!?Stolz war im Leben dieser--niemand preist?Von ihm nur einen guten Zug auf Erden,?Daher er hier sich noch in Wut zerrei?t.?Viel F��rsten gibt��s dort, die sich stolz geb?rden,?Die, Schmach nur hinterlassend, wie die Sau��n,?Im Schlamme hier auf ewig w��hlen werden."?Und ich: "Begierig war�� ich wohl, zu schau��n,?Wie er in diesem Schlamme tauchen m��?te,?Eh�� wir verlassen diesen See voll Grau��n."?Und er zu mir: "Bevor sich noch die K��ste?Dir sehen l??t, erfreut dich der Genu?.?Befriedigung geb��hret dem Gel��ste."?Bald sah ich, wie zu Qual ihm und Verdru??Die Kotigen mit ihm besch?ftigt waren,?Drob ich Gott loben noch und danken mu?.?Frisch, auf Philipp Argenti! schrien die Scharen;?Dann sah ich, selbst sich bei?end, auf sie los?Den tollen Geist des Florentiners fahren.?Und dies erz?hl�� ich nur von seinem Los.?Ich lie? ihn dort und h?rt�� ein Schmerzensbr��llen?Und macht��, um vorzuschau��n, die Augen gro?.?"Bald wird sich, Sohn, dir jene Stadt enth��llen,"?So sprach mein guter Meister, " Dis genannt,?Die scharenweis�� unsel��ge B��rger f��llen."?Und ich: "Mein Meister, deutlich schon erkannt?Hab�� ich im Tale jener Stadt Moscheen,?Glutrot, als ragten sie aus lichtem Brand."?Drauf sprach mein F��hrer: "Ew��ge Flammen wehen?In ihrem Innern, drum im roten Schein?Sind sie in diesem H?llengrund zu sehen."?Bald fuhren wir in tiefe Gr?ben ein,?Den Zugang sperrend zu dem grausen Orte;?Die Mauer schien von Eisen mir zu sein.?Dann aber h?rten wir des Steurers Worte,?Nachdem vorher wir auf dem Pfuhle weit?Umhergekreuzt: "Steigt aus, hier ist die Pforte."?Wohl tausend standen auf dem Tor bereit,?Vom Himmel hergest��rzt. Es schrien die Frechen:?"Wer wagt��s, noch lebend, voll Verwegenheit?Ins tiefe Reich der Toten einzubrechen?"?Mein Meister aber, ihnen winkend, lud?Sie kl��glich ein, ihn erst geheim zu sprechen.?Da legte sich ein wenig ihre Wut.?Sie sprachen: "Komm allein, la? gehn den Toren,?Der hier hereindrang mit so keckem Mut.?Find�� er den Weg, den sich sein Wahn erkoren,?Allein zur��ck--erprob�� er doch, wie er?Sich durch die Nacht f��hrt, wenn er dich verloren."?Und nun bedenk��, o Leser, wie so schwer?Mich der Verdammten Rede niederdr��ckte,?Denn ich verzweifelt�� an der Wiederkehr.?"Mein teurer F��hrer, du, durch den mir��s gl��ckte,?Da? ich gerettet ward schon siebenmal,?Des Schutz mich drohender Gefahr entr��ckte,?Verla? mich", sprach ich, "nicht in dieser Qual,?Und darf ich auch nicht weiter vorw?rts dringen,?So komm mit mir zur��ck durchs dunkle Tal."?Und er, befehligt, mich hierher zu bringen,?Sprach: "F��rchte nichts; erlaubt hat unsern Gang?Er, dem nichts wehrt, drum wird er wohl gelingen.?Hier harre mein, und ist die Seele bang,?So magst du sie mit guter Hoffnung speisen,?Denn nicht verlass�� ich dich in solchem Drang."?So ging er.--ich, getrennt von meinem Weisen,?Dem s��?en Vater, f��hlte Ja und Nein?Beim Zweifelkampf in meinem Haupte kreisen.?Nicht h?rt�� ich, was sein Antrag mochte sein,?Allein er blieb bei jenem Volk nicht lange,?Denn alle rannten in die Stadt hinein?Und schlugen ihm das Tor im wilden Drange?Vorm Antlitz zu und sperrten ihn heraus.?Da kehrt�� er sich zu mir mit schwerem Gange.?Den Blick gesenkt, die Brau��n verst?rt und kraus,?Lie? er in Seufzern diese Worte h?ren:?"Wer schlie?t mich von der Stadt der Schmerzen aus ?"?Und dann zu mir: "Nicht m?g�� es dich verst?ren,?Wenn du mich z��rnen siehst--ich siege doch,?Wie keck sie auch dort drinnen sich emp?ren.?Schon fr��her stieg ihr kecker Mut so hoch,?An einem Tor, nicht so geheim gelegen,?Und ohne Schlo? und Riegel heute noch,?Am Tor, von dem die schwarze Schrift entgegen?Dem Wandrer droht--doch diesseits schon von dort?Kommt, ohne Leitung, auf den dunkeln Wegen?Ein andrer her und ?ffnet uns den Ort."
Neunter Gesang
Weil ich vor Angst und banger Furcht erblich,?Als ich den Herrn sah sich zur��ckbewegen,?Verschlo? Virgil die eigne Furcht in sich.?Aufmerksam stand er dort, wie Horcher pflegen,?Denn, weit zu schau��n, war ihm die Dunkelheit?Der schwarzen Luft und Nebelqualm entgegen.?Er sprach: "Wir siegen doch in diesem Streit--?Wenn nicht--doch hab�� ich nicht ihr Wort vernommen??Er s?umt f��rwahr doch gar zu lange Zeit."?Ich sah es deutlich ein, zur��ckgenommen?Sei durch der Rede Folge der Beginn,?Da beide mir verschieden vorgekommen.?Drum lauscht�� ich sorgenvoll und zagend hin,?Denn ich erkl?rte mir vielleicht noch schlimmer,?Als er es war, des halben Wortes Sinn.?"Kommt wohl ein Geist in diese Tiefe nimmer?Vom ersten Grad, wo nichts zur Qual gereicht,?Als da? erstorben jeder Hoffnungsschimmer?"?So fragt�� ich ihn, und jener sprach: "Nicht leicht?Geschieht��s, da? auf dem Weg, den wir durchliefen,?Ein andrer meines Grads dies Land erreicht.?Wahr ist��s, da? ich vordem in diesen Tiefen?Durch der Erichtho Zauberei��n erschien,?Die oft den Geist zum Leib zur��ckberiefen.?Kaum war mein Geist vom Fleisch entbl??t, als ihn?Die Zauberin beschwor in jene Mauer,?Um eine
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